Krankenkassen und KMUs haben eine schwierige Beziehung. Das muss aber nicht so sein. freestocks-vcPtHBqHnKk-unsplash-scaled.jpg

Krankenkassen und KMUs

Bei den Krankenkassen habe ich heute ein Beispiel aus meiner Erfahrung für Sie, bei dem die Beziehung über die Jahre deutlich besser geworden ist. Im Verlauf werde ich Ihnen zeigen, wie mein Eindruck sich mit der Zeit verändert hat. Dazu später mehr.

Ich habe in einem früheren Beitrag Bezug auf die verschiedenen Krankenversicherungen genommen. Lesen Sie hier mehr darüber. Wir gehen in diesem Beitrag auf die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Krankenkassen ein.

Enger Kontakt mit Krankenkassen

Die meisten Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigen, haben regen Kontakt mit den Versicherern. Dabei geht es einmal um die Beitragsanmeldung, die am sechstletzten (nicht mehr fünftletzten wie früher!) Bankarbeitstag eines Monats bis 24:00 Uhr erfolgen müssen. Dann gibt es immer mal wieder Diskussionsbedarf wegen Missverständnissen (Mitarbeitende melden sich um und sagen nicht Bescheid…) oder Fragen (ob Mitarbeitende noch bei Ihnen beschäftigt sind).

Probleme mit Krankenkassen

Wenn Sie Missverständnisse mit größerer Tragweite haben wie zum Beispiel die Aufdeckung von Fehlzahlungen über längere Zeiträume, kann das richtig anstrengend und/oder richtig teuer werden! Beachten Sie bitte, dass auch Krankenkassen zu den wahrscheinlicheren Anmeldern für eine Unternehmensinsolvenz in Ihrem Unternehmen gehören. Ja, Sie haben richtig gehört. Wenn Sie den Sozialversicherungsträgern größere Beträge schulden und sich nicht um die Zahlung oder Lösung des Problems bemühen, können diese Insolvenz für Sie anmelden und tun dies auch regelmäßig.

Prüfungen durch Krankenkassen

Auch Sozialversicherungsträger führen auf Hinweis oder auch regelmäßig Prüfungen bei Betrieben durch. Hierbei wird untersucht, ob die notwendigen Beiträge auch sauber abgeführt wurden. Ich selbst habe Erfahrungen in dem Bereich gemacht. Es ist glücklicherweise sehr gut verlaufen, doch die Gefahren sind potenziell groß! Hier gelten meines Erachtens die gleichen Strategien, wie bei einer Lohnsteueraußenprüfung oder Umsatzsteueraußenprüfung des Finanzamts.

Lösungsansatz

Krankenkassen sind aus meiner Erfahrung als Personaldienstleister (mit natürlicherweise riesigen Beitragszahlungen) sehr kooperativ, wenn Sie es sind. Ein reger Kontakt mit den Hotlines ist der erste Schritt zu einer stets relativ entspannten Situation. Überdies muss beachtet werden, dass die Erledigung der Lohnabrechnungen durch einen Steuerberater Sie von Prüfungen ganz entbindet und Ihre Risiken dahingehend minimiert.

Wenn Sie einmal ein richtig üppiges Problem mit Krankenkassen haben, sollten Sie unbedingt Kontakt aufnehmen. Wenn Sie nämlich nicht aufpassen, kann man Ihnen schnell die Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen vorwerfen. Sollte man Sie dafür schuldig sprechen, ist auch eine Gefängnisstrafe auf dem Tisch. Insofern ist die Flucht nach vorne in meinen Augen die beste Strategie.

Fazit

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Sie in der Regel sehr gut mit Krankenkassen diskutieren können, sofern Sie die nötige Ruhe an den Tag legen. Lassen Sie sich nicht hinreißen. Man hört Ihnen zu und sucht gemeinsam nach einer Lösung. Im krassen Gegensatz zum Finanzamt erscheinen mir die Krankenkassen wirklich kooperativ, selbst wenn es Probleme gab oder gibt.

Haben Sie eine schwierige Situation mit Krankenkassen? Sprechen Sie mich jetzt an und wir finden eine Lösung!


Die Krankenkasse spielt für viele Menschen eine untergeordnete Rolle. Dabei gibt es viele Möglichkeiten diese zu nutzen. marvin-meyer-SYTO3xs06fU-unsplash-scaled.jpg

Krankenkasse und Krankenversicherung

Zunächst einmal der einfache Überblick darüber, was eine Krankenkasse für die einzelnen Gruppen bedeuten. Schauen Sie rein.

Gesetzliche Krankenversicherung über die Krankenkasse

Als Privatperson in Deutschland gehören Krankenkassen zum „notwendigen Repertoire“ da Sie, unabhängig von Ihrem beruflichen Status oder Einkommen eine Krankenversicherung benötigen. Angestellte unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze sind üblicherweise bei einer gesetzlichen Krankenversicherung oder Krankenkasse (auch manchmal „Ersatzkasse“ genannt) versichert.

Einmal ausgesucht, dann vergessen

Üblicherweise suchen Sie sich mit Beginn des Berufslebens eine Krankenkasse aus und bleiben dann bei dieser. Das ist natürlich abhängig von Interessen und Erfahrungen. Bietet eine andere Krankenkasse bessere Leistungen oder niedrigere Beiträge, kündigen wir unsere Krankenversicherung und wechseln zu einer neuen. Wir müssen es aber erstmal bemerken. Dies teilen wir dem Arbeitgeber mit und fertig ist die Laube.

Zusätzliche private Krankenversicherung

Seit einigen Jahren gibt es einen Trend hin zur zusätzlichen privaten Krankenversicherung. Neben Zusatzleistungen wie Einbett-Zimmer, Zahnzusatzversicherung und sonstigem „Luxus“ bieten private Zusatzversicherungen Ihnen eben die Dinge an, die sonst nur den „Privatversicherten“ zugutekommen.

Private Krankenversicherung

Wenn Sie im Laufe Ihrer Karriere oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen (58.050 Euro in 2021), werden Sie in der Regel darüber informiert und können in die private Krankenversicherung wechseln. Sie können auch hier zahlreiche Anbieter mit vielen unterschiedlichen und teils komplexen Modellen finden. Auch als SelbstständigeR können Sie sich – unabhängig von Ihrem Einkommen – ausschließlich privat versichern. Meist bietet Ihnen dies den Vorteil, dass private Krankenversicherungen durch den relativ exklusiven Kundenkreis weniger Beiträge nehmen. Begründet liegt dies in der geringeren Auszahlungsquote weil Langzeitkranke in der Regel nicht zu diesen Versicherten zählen und deshalb einfach weniger Rücklagen gebildet werden müssen.

Weitere entscheidende Unterschiede für Sie sind oft bessere Leistungen und teils auch schnellere Terminierung beim Arzt. Der weniger „schöne“ Aspekt ist, dass Privatversicherte gegenüber Ärzten als „Selbstzahler“ auftreten und erst gegen Einreichung der Belege (manchmal nur eine teilweise) Rückerstattung erhalten. Dies kann zu Problemen führen, wenn Sie als Selbstständige Fluktuationen im Einkommen haben. Sie sollten deshalb stets darauf achten, dass Krankenhauskosten (welche in der Regel wirklich teuer sind) immer gleich und zu 100% erstattet werden. Ansonsten ist ein privater Bankrott durchaus denkbar für Sie.

Beamte sind privat versichert

Meines Wissens nach sind die meisten Beamten privat krankenversichert. Anders als normale Angestellte haben sie aber einen essenziellen Vorteil: Die Beihilfe! Beamte können Ausgaben für Arztkosten bei der Beihilfe anmelden und erhalten diese sehr schnell zurück, sodass kein oder nur ein geringer Verzug in der Erstattung auftritt, was zu einer deutlichen Verbesserung der Liquidität führt.

Freiwillig gesetzlich Versicherte

Wenn Sie oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen oder selbstständig sind, können Sie sich auch für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Ebenso wie bei der freiwilligen Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung sind Sie so besser abgesichert, da bestimmte Umstände eine private Versicherung ungünstig oder sogar unmöglich machen können. Hierbei sollten Sie beachten, dass die gesetzlichen Varianten zwar teils um ein Vielfaches teurer sind, Sie aber im Fall der Fälle nicht auf den Kosten sitzen lassen. Es handelt sich dabei um eine möglicherweise höchst kritische Entscheidung, die Sie nicht unüberlegt treffen sollten.

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Die Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis ist die Grundlage für gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitskräften in Deutschland. adeolu-eletu-rFUFqjEKzfY-unsplash-scaled.jpg

Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis beantragen

Zeitarbeitsfirmen und andere Personaldienstleister sind heute schon lange nicht mehr die einzigen die eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis beantragen wollen. Viele Konzerne bedienen sich seit Jahrzenten der Arbeitnehmerüberlassung und auch kleine Handwerksbetriebe überlassen Personal.

Auch ohne Erlaubnis Arbeitnehmer überlassen

Im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (kurz AÜG) steht, dass Sie keine Erlaubnis brauchen, um in unregelmäßigen Abständen und bei Auftragsengpässen Ihr eigenes Personal an Branchenkollegen zu überlassen. Dabei gibt es nur ein Problem: Branchenkollegen nennt man auch Wettbewerb. Deshalb ist dies oft nicht das erste Mittel der Wahl.

Wie man eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis bekommt

Außerdem geht es ja um die hauptberufliche Arbeitnehmerüberlassung. Diese erfordert eine entsprechende Erlaubnis. Man nennt sie auch AÜ-Erlaubnis. Diese beantragen Sie bei der für Ihre Region zuständigen Agentur für Arbeit. Für Hessen ist dies Düsseldorf (ironisch, ich weiß!). Auch Betriebe außerhalb von Deutschland können in Deutschland eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis beantragen. Offengestanden kann ich nur mutmaßen, in welcher Situation das notwendig werden könnte.

Um eine Arbeitnehmerüberlassungerlaubnis zu beantragen müssen Sie zunächst einen entsprechenden Antrag ausfüllen, den Sie bei der Agentur für Arbeit online finden. Dort steht – mehr oder weniger – deutlich, was Sie liefern müssen, um eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis zu beantragen.

Geheimtrick

Hier kommt der erste Geheimtrick: Während es intuitiv so erscheint, dass man alle Unterlagen zusammentragen sollte, bevor man den Antrag stellt, spart man sich unendlich viel Zeit und Arbeit, wenn man den Antrag erstmal ausfüllt und wegschickt. Die griffbereiten Unterlagen (Gewerbeanmeldung, ggf. Handelsregisterauszug und dergleichen) hängt man an und schickt das ganze per Fax oder Post zur zuständigen Agentur. Bei der Bearbeitungsfrist zählt nämlich der Eingang des Antrags, nicht der vollständigen Dokumentation.

Besonders schlau: Wenn Sie den Antrag verschickt haben und hinreichend sicher sind, dass dieser schon eingegangen ist, nehmen Sie das Telefon zur Hand. Im telefonischen Austausch erfahren Sie dann, welche Unterlagen wirklich benötigt werden. Meist muss nämlich nicht alles geliefert werden, da die Unterlagen verschiedene Unternehmenssituationen abdecken die nicht alle auf Sie zutreffen.

Wer zuerst kommt, malt zuerst

Wenn Sie also wissen, welche Unterlagen Sie einreichen müssen, kümmern Sie sich umgehend um deren Einreichung. Es ist erstaunlich simpel. Nach mehr als sechs Jahren als Erlaubnisinhaber kann ich das mit Sicherheit sagen.

Doch Vorsicht: Als ErlaubnisinhaberIn sind Sie in einer verantwortlichen Position gegenüber der Agentur für Arbeit als erlaubnisausstellende Behörde und diese muss sich ggf. in Prüfungen für die Erteilung und Verlängerung rechtfertigen.

Wenn Sie also in der Vergangenheit Probleme mit dem Gesetz, der Schufa oder anderen unternehmertypischen Hürden hatten, werden Sie vielleicht eine Ablehnung erhalten. Es geht dabei um Ihre Zuverlässigkeit also die Wahrscheinlichkeit, mit der Sie auf lange Sicht weder betrügen, noch signifikante Fehlentscheidungen treffen, noch sonstige Dinge tun, die Ihre Mitarbeitenden gefährden.

Haftungsfalle Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis

Außerdem haften Sie persönlich (auch als Mitarbeiter in einem Unternehmen) für die unter Ihrer Aufsicht geschehenen Fehltritte. Ja, ich meine das ernst! Sie sind nicht geschützt. Auch wenn Ihr Arbeitgeber Sie nicht rauswirft, abmahnt oder verklagt, das Arbeitsamt kommt direkt zu Ihnen und Sie zahlen teils signifikante Beträge als Strafe, selbst wenn Sie keine Fehler gemacht haben.

Die wichtigsten Unterlagen

Hier noch mal die wichtigsten Unterlagen für die Beantragung der Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis:

  • Antrag (sofort, Rest später)
  • Ausweiskopie
  • Gewerbeanmeldung
  • (Handelsregisterauszug)
  • Mittelnachweis (mindestens 10.000,- € Vermögen oder 2.000,- € x Anzahl Leiharbeiter)
  • Quittung über Beantragung Führungszeugnis für Behörden (Belegart 0)
  • Beleg über Beantragung Gewerbezentralregisterauszug auch GZR genannt (Belegart 0)
  • (Quittung über Beantragung GZR für juristische Person soweit notwendig)
  • Vorlage Arbeitnehmerüberlassungsvertrag
  • Vorlage Arbeitsvertrag Leiharbeitende

Lesen Sie sich bitte nochmal im Antrag alles durch aber ich denke, dass sind die wichtigsten Unterlagen gewesen. Im Gespräch erfahren Sie, welche dieser Unterlagen eher nicht oder später benötigt werden.

Bearbeitungsfrist für die Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis

Wenn Sie alles wie gewünscht eingereicht haben, sollten Sie spätestens binnen 3 Monaten eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis im Briefkasten haben. Wenn Sie schnell alles liefern und freundlich hartnäckig sind, vielleicht auch früher.

Falls etwas fehlt, wird die Agentur für Arbeit sich mit Nachforderungen schriftlich an Sie wenden. Keine Sorge! Sie können die Unterlagen dann einfach nachreichen. Das ändert in der Regel nichts an der Frist.

Ich hoffe ich konnte Ihnen zeigen, wie simpel die Beantragung einer Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis ist. Falls Sie Hilfe dabei brauchen, sprechen Sie mich jetzt an!


Die Agentur für Arbeit stellt für viele Geldgeber und Arbeitsvermittler dar. Unternehmen pflegen oft eine andere Beziehung. pedro-lastra-Nyvq2juw4_o-unsplash-scaled.jpg

Agentur für Arbeit und KMUs

Neben anderen Behörden hat das Arbeitsamt oder die Agentur für Arbeit – wie man heute sagt – je nach persönlicher Stellung ganz unterschiedliche Eigenschaften. Als Privatperson werden Sie die Agentur für Arbeit vielleicht als Arbeitsvermittler und Geldgeber in Zeiten der Not kennengelernt haben.

(Der nächste große Beitrag! Bitte lassen Sie mich wissen, wie Ihnen die Erfahrungswerte auf dem KMU-Alltag gefallen indem Sie mir einen Kommentar dalassen!)

Agentur für Arbeit aus Sicht von Unternehmen

Die Agentur für Arbeit hat für Unternehmen zusätzlich die Funktion, mehr oder weniger willige Kandidaten für offene Stellen vorzuschlagen und auf der eigenen Stellenbörse Ihre Stellenanzeigen zu veröffentlichen.

Hier hört der Einflussbereich der Agentur für Arbeit aber nicht auf. Wenn Sie schon einmal Kurzarbeit in Ihrem Betrieb hatten (oder immer noch haben, nach 2020) übernimmt das Arbeitsamt die Bearbeitung und die Auszahlung – oder das Vergessen selbiger.

Sind Sie überdies – wie ich – in der Arbeitnehmerüberlassung tätig, ist das Arbeitsamt Ihr Lizenzgeber bzw. die Erlaubnisbehörde für Ihre Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis.

In jedem Fall ist der Kontakt zum Arbeitsamt meist mit Not oder Bedarf verknüpft. Dementsprechend sind die Interaktionen auch oft von Druck und Stress geprägt. Egal, ob Sie Arbeitslosengeld, einen Job, Personal, Kurzarbeitergeld oder eine Überlassungserlaubnis(verlängerung) brauchen: Die Agentur ist Ihr Ansprechpartner.

Das Problem

Wie die meisten Behörden in Deutschland, ist das Arbeitsamt nicht für ihre „Lean“ Qualitäten bekannt. Schnelles Umsetzen geschieht in der Regel in Wochen oder Monaten, nicht in Tagen oder gar Stunden. Dagegen sind selbst die langsamsten KMUs noch blitzschnell.

Zu „Groß“ für Kleinunternehmen

Hier zeigt sich wieder eine Problematik: Die Agentur für Arbeit hat das Ziel und die Aufgabe, alle Unternehmen und Menschen in der Bundesrepublik Deutschland gleichermaßen zu Unterstützen. Da ist ein Unternehmen mit >10.000 Mitarbeitenden deutlich gewichtiger als das kleine Nagelstudio, der Friseursalon oder die Imbissbude von nebenan.

Wissenslücke

Außerdem ist hier wieder die Rechtslage ein Problem. Die wenigsten UnternehmerInnen, die ich kenne, setzen anderen regelmäßig Fristen, wohingegen Behörden das regelmäßig tun. Das liegt oft einfach daran, dass man so nicht mit seinen sonstigen Partnern (Mitarbeitende, Lieferanten, Kunden) umgeht. Manche wissen auch einfach nicht, dass man so vorgehen kann.

Lösungsansatz

Die Agentur für Arbeit wird sich von uns kleinen UnternehmerInnen nicht verändern lassen. Wir müssen uns an die Vorgehensweise gewöhnen und so weit wie möglich anpassen.

Hier einmal die wichtigsten Schritte für den Umgang mit der Agentur für Arbeit:

  1. Besorgen Sie sich ordentliche Steuer- und Rechtsberatung
  2. Setzen Sie für ALLES angemessene Fristen
  3. Reagieren Sie IMMER auf die Briefe oder Kontaktaufnahme der Agentur für Arbeit
  4. Bleiben Sie ruhig. Ihr Gesprächspartner hat relativ großen Ermessensspielraum.
  5. Wenn alles schief geht: nutzen Sie Ihren Rechtsbeistand um Ihre Rechte durchzusetzen. Viele wissen gar nicht, dass die Agentur für Arbeit verklagt werden kann.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen guten Einblick zu verschiedenen Aspekten dieser recht großen Behörde geben. Wenn Sie weitere Beratung hierzu brauchen, sprechen Sie mich jetzt an.